Unsere Reise 2020 - Reisebericht

Tag 3, - 5. März 2020
Heute morgen sind wir in das zwei Stunden entfernte Zoll-Lager in der Stadt Mogilev gefahren, um unsere 190 Pakete abzuholen. Das Krankenhaus sollte auch ein Auto schicken, um Pakete und Verbandsmaterial abzuholen. Doch dieses Auto kam nicht an und wir wussten zunächst nicht warum. Nach vielen Telefonaten und großer Aufregung und Überlegungen stellte sich heraus, dass der leitende Arzt morgens plötzlich zu einer OP musste und den zuständigen Fahrer nicht beauftragen konnte, nach Mogilev zu fahren. Und selbständig ohne Auftrag geht nichts. Wir bekamen Gott sei dank alle anderen Pakete in unsere drei Autos und konnten nach einem kleinem Imbiss und einem sehr beeindruckenden Film über das Ferienlager speziell für behinderte Kinder zurück ins Dorf fahren. Dieses Ferienlager ist dem Zoll-Lager angeschlossen und steht unter ev. christlicher Leitung.
Auf der Rückfahrt zum Dorf kommen wir fast am Ende der Fahrt noch in eine Polizeikontrolle. Der junge Polizist ist aber mit den Papieren einverstanden und lässt uns sofort weiterfahren.
Nach einem leckeren Essen bei Tamara können wir die Pakete in einem großen Raum lagern und werden sie morgen verteilen.
Das Krankenhaus hat auch alles abgeholt. Dort haben wir morgen Mittag einen Termin zur offiziellen Übergabe.

Tag 2, 4. März 2020

 

Für heute Morgen hatten wir einen Mercedes Vita mit ausgebautem Rücksitz bestellt, da wir viel Platz für die zuvor hingeschickten Pakete brauchten. 
Das Auto wurde aber mit dem Rücksitz gebracht; der musste nun erst ausgebaut werden. Dann bemerkte Hans-Peter, dass im Mietvertrag keine Vollkasko enthalten war. Das Risiko war uns zu groß und wir wollten diese noch abschließen. Aber angeblich war das nur für 1000 Dollar für ein Jahr möglich. Es wurde hin und her telefoniert ohne Ergebnis. Dann rief Hans-Peter seinen Freund in Deutschland an, um dort die Versicherung abzuschließen. Plötzlich ging es auch in Belarus, aber wir mussten knapp zwei Stunden auf den Vertrag warten. Wir zahlten 40 Euro für zwei Wochen und konnten endlich zum Dorf losfahren. 
Nach einem guten Begrüßungsessen bei Tamara fuhren wir zu unseren Gastgebern zum Schlafen.

 

Tag 1, 3. März 2020
Bevor wir von unseren Hilfsprojekten berichten, schreiben wir mal über den belarussischen Alltag. Am Dienstag, dem Tag unseres Abflugs, sind wir um fünf Uhr morgens aufgestanden. Am Flughafen hatten wir keine Gelegenheit zu einem kleinen Frühstück und im Flugzeug gab es nur ein kleines Sandwich und ein Getränk.
Nach der Landung und Ankunft im Hotel hatten wir alle großen Hunger, denn inzwischen war es Nachmittag. Wir freuten uns auf ein gutes Essen im nahen Restaurant. Doch die Bedienung hatte keine Lust, unsere Bestellung aufzunehmen, obwohl wir fast die einzigen Gäste waren. Erst als Hans-Peter sie nach zwanzig Minuten an unseren Tisch gebeten hatte, konnten wir unsere Wünsche aufgeben. Aber dann erfuhren wir, dass allein schon die gewünschte Vorspeise mindestens 30 - 40 Minuten dauern würde. Wir haben dann die Bestellung auf die Dinge geändert, die schneller kommen würden.
Es schmeckte alles hervorragend, aber wir brauchten viel Geduld.
 

Anfang März starten wir unsere nächste große Hilfsaktion im Tschernobyl-Gebiet in Weißrussland.

 

Am Samstag den 01. Februar haben wir im Pfarrheim in Heimbach-Weis, 194 Pakete für unterschiedliche Einrichtungen (Altenheim, Behinderteneinrichtung und bedürftige Menschen) gepackt. 

 

Danke an alle die geholfen haben

 

Details werden wir nach und nach berichten.

 

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